Willkommen beim Wiener Sport-Club
Fechten: Medaillen zum Saisonausklang PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Johannes Hradez   
Freitag, den 03. Juli 2015 um 11:35 Uhr

Bei den Österreichischen Jugendmeisterschaften im Säbelfechten am 27. Juni in Vöcklabruck konnte Yannik Hackenberg in der Altersklasse Jugend C die Bronzemedaille erringen! Er ist damit der erste WSC- Fechter seit längerer Zeit, der in dieser Kategorie auch auf nationaler Ebene mit sehr guten Leistungen aufzeigen konnte.

Ebenfalls sehr starke Leistungen bei diesen Meisterschaften boten unsere Fechterinnen Frida Corn und Flora Briem im Jugend-Mannschaftsbewerb. Sie bildeten gemeinsam mit Franziska Tanzmeister (ASC) das Team „Wien“ bei diesem für Bundesländerteams ausgeschriebenen Wettkampf und errangen den Meistertitel für die Hauptstadt vor dem Team Oberösterreich! Im Einzelbewerb konnte Frida in der Klasse Jugend C den 5. Platz erringen und Flora in der Klasse Jugend B den zweiten, allerdings waren nur sie und ihre Finalgegnerin am Start.

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Hannes Hradez PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Raml   
Freitag, den 26. Juni 2015 um 06:37 Uhr

Hannes Hradez


Bei der Mitgliederversammlung am 24.06.2015 fand ein in der Geschichte des Wiener Sport-Club beispielloser Wechsel statt. Hannes Hradez kandidierte auf seinen Wunsch nicht mehr als Präsident, die junge Architektin Dipl. Ing. Adrian-Schäffer folgte ihm nach. Mit ihr steht erstmals eine Frau an der Spitze des WSC. So sehr der neuen Präsidentin Zukunft und Hoffnung gehören, so sehr gelten Dank, Anerkennung und vor allem Zuneigung dem sein Amt aufgebenden Präsidenten.


Es soll aus Anlass des Ausscheidens von Hannes Hradez als Vereinspräsident keine verklärende Würdigung verfasst werden. Sowohl Hannes Hradez als auch der Wiener Sport-Club verdienen Besseres. Würde man aber heute eine Ausstellung über die Geschichte des WSC veranstalten, müsste man Hannes Hradez bitten, sich stundenweise als lebendes Exponat zur Verfügung zu stellen und während der Öffnungszeiten in einer Vitrine mit der Aufschrift „Der Sport-Club-Mensch“ Platz zu nehmen. In vielerlei Hinsicht eröffnen Wesen und Charakter von Hannes Hradez den Zugang zum Verständnis der Eigenart und der Gründe des Überlebens des Vereins: Eigenwillig, ein bisserl stur, ausdauernd, manchmal ein wenig grantig, aber doch immer liebenswürdig und humorvoll, die eigene Anhänglichkeit zum Verein nie nach ihrem Sinn hinterfragend, sondern als Selbstverständlichkeit, als Muttermal des Lebenswegs empfindend.


Kein anderer Funktionär diente und dient dem WSC länger als Hannes Haradez. Am 23.02.1962 bestätigte die Generalversammlung des Wiener Sport-Club seine erstmalige Wahl zum Leiter der Fechtsektion. 53 Jahre später übt er dieses Amt noch immer aus.  Das Verdienst von Hannes Hradez besteht nun nicht darin, dass er immer alles richtig machte. Es ist vielmehr durchaus möglich, dass manchen manches für kurze Zeit besser gelungen wäre als ihm. Die einzigartige Leistung von Hannes Hradez liegt vielmehr darin, dass er sich dem Sport-Club nicht bloß für einen Sprint, sondern für den Marathon seines gesamten Lebens zur Verfügung stellte. Hannes Hradez ist verantwortlich dafür, dass die Fechtsektion des WSC nach wie vor existiert. Er war nie ein Strohfeuer, sondern immer eine nicht erlöschende, sich aus seiner Begeisterung für den Sport nährende Fackel. Er verkörpert einen Bogen, der sich vom Weltmeistertitel von Roland Losert im Danzig des Jahres 1963 über den 56. Staatsmeistertitel der Fechtsektion im Juni 2012 bis heute spannt.


Hannes Hradez wurde 1936 geboren und lebte bis zu seinem 24. Lebensjahr in der Ottakringer Maroltingergasse. Dann übersiedelte er nach Hernals in die unmittelbare Nähe des Sport-Club-Platzes. Die beiden Schwestern seiner Mutter waren mit Sport-Club-Anhängern verheiratet. Der eine, Willy Krista, Handballer und gleichzeitig Degenfachwart des Vereins, brachte Hannes Hradez zum WSC und zum Fechten. Daneben spielte Hannes Hradez lange Zeit bei einem katholischen Hernalser Klub Basketball. Fußballanhänger des Sport-Club war er von klein auf und besuchte er schon als Bub mit seinem Vater die Heimspiele des Vereins.  Der größte eigene Erfolg von Hannes Hradez als Fechter war 1957 bei den österreichischen Staatsmeisterschaften der 3. Platz in der Mannschaft. Dass er bereits mit 26 Jahren Leiter der Fechtsektion wurde, ergab sich daraus, dass der WSC damals sechs Vorstandsmitglieder des österreichischen Fechtverbandes, darunter Präsident Ing. Hanisch, und drei Vizepräsidenten stellte. Da die älteren Mitglieder somit Funktionärsaufgaben auf Verbandsebene wahrnahmen, fiel bei der Besetzung des Postens des Sektionsleiters die Wahl auf Hannes Hradez. Er sorgte sich um die Sektion so sehr, dass er bald eine talentierte oberösterreichische Fechterin heiratete. Diese Verbindung führte nicht nur zu menschlichem Glück, sondern auch zu sportlichem Erfolg für den Wiener Sport-Club: Ehefrau Hannelore Hradez holte für den WSC in Mannschaft und Einzel fünf, Sohn Mag. Hannes Johannes Hradez sogar siebzehn österreichische Meistertitel.


In den Jahren nach den olympischen Spielen in München 1972, an denen mít Waltraud Repa-Peck, Hannelore Hradez sowie Roland Losert drei Mitglieder der Fechtsektion teilnahmen, kam es zum Umbruch. Degen und Florett wurden als Waffen aufgegeben und konzentrierte man sich von nun an auf den Säbel. Hannes Hradez begründete dies immer freimütig damit, dass man sich nach dem Aufhören der großen Leistungsträger in dieser in Österreich am wenigsten umkämpften Fechtsparte die besten Chancen ausrechnete. Er sollte Recht behalten.


Während all der Jahre gehörte Hannes Hradez dem Vorstand des Wiener Sport-Club an. Er war dabei immer nur stiller Zuhörer und maß es sich nicht an, den Herren des Fußballs Parole zu bieten. Als nach der ersten von der Fußball-Sektion verursachten Insolvenz die um ihre Sportgeräte bangenden Tischtennis-Spieler unter Fritz Dischendorfer einen eigenen Verein gründeten, verweigerte Hannes Hradez ihnen die Begleitung und blieb er mit seinen Fechtern im WSC. Als die Fußballer im Jänner 2002 im Rahmen der dritten Insolvenz zum bemerkenswerten Entschluss kamen, mit dem von ihnen zu verantwortenden wirtschaftlichen Desaster und damit auch mit dem Wiener Sport-Club nichts mehr zu tun haben zu wollen, bestand die erste gute Nachricht in dem Bekenntnis der Fechter, weiter zum alten Verein zu stehen. Ohne sie wäre der WSC zum Debattier-Club und Museumsverein verkommen. Es schien wie ein Zeichen, als Mag. Johannes Hradez im Frühjahr 2002 nach fünf Jahren erstmals wieder den österreichischen Säbel-Meistertitel im Einzel holte und auch die Mannschaft siegreich war.


Als man 2003 begann, den Verein neu aufzubauen, erging die dringende Bitte an Hannes Hradez, sich dem Wiener Sport-Club als Präsident zur Verfügung zu stellen. Wie 1962 folgte er auch damals aus Pflichtbewusstsein dem Ruf seines Vereins. Präsident blieb er völlig unangefochten bis zu dieser Woche, bis zu seinem höchstpersönlichen Entschluss, es mit 79 Jahren sein zu lassen. Der WSC überwand unter seiner Präsidentschaft die schwerste Krise seiner Geschichte und steht heute auf den Füßen von fünf aktiven Sektionen. Erstmals seit den 50er-Jahren ist der Verein nicht mehr verschuldet. Der 2002 von den Fußballern als unerreichbar bezeichnete Zwangsausgleich kam nicht nur zustande, sondern wurde mittlerweile zur Gänze erfüllt und verfügt der Verein sogar über ein nennenswertes Bankguthaben. Hannes Hradez kann trotz der noch immer nicht geschlossenen Wunde „Fußball“ zufrieden sein. Zu seinen Eigenarten gehört, dass er im Gegensatz zu vielen anderen Präsidenten nie gerne Reden hielt, immer im Hintergrund blieb. Hier, jetzt soll man ihm nicht nur bloß „Danke“, sondern vor allem eines sagen: Wir haben Dich gern!


(Dr. Martin Drahos)
 
Ordentliche Mitgliederversammlung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wolfgang Raml   
Donnerstag, den 25. Juni 2015 um 11:14 Uhr

Gestern, am 24.6.2015, fand die ordentliche Mitgliederversammlung des WSC in der Pizzeria Caorle statt, bei der die neuen Vereinsorgane gewählt wurden:

 

Diese setzen sich wie folgt zusammen:

 

Präsidentin: Bernadette Adrian-Schäffer
Vizepräsidenten: Wolfgang Raml, Thomas Kaider, Rainer Müllauer
Kassier: Daniel Moser (Stv. Jörg König)
Schriftführer: David Miksits (Stv. Alan Zalas)
Archivar: Michael Alamsi-Szabo

 

Schiedsgericht: Hedwig Mahn, Christoph Kiesling, Franz Jackel, Peter Polak, Florian Plasch, Marcus Ebertowski, Bernhard Wuschitz

 

Rechnungsprüfer: Erwin Hof, Hannes Schäffer, Heinz Eder

 

Kooptiert werden des weiteren nach Nennung Personen aus der Anhängervereingung und Friedhofstribüne, sowie der Sektionsleiter Fechten (alle anderen Sektionen sind in Funktionen gewählt).

 

Besonderen Dank möchten das neue Präsidium und die Vorstandsmitglieder dem nunmehrigen Alt-Präsidenten Johann Hradez ausprechen, dem für seine lange Tätigkeit und seine Verdienste um den WSC zudem die Ehrenmitgliedschaft verliehen wurde.

 
WB: Video vom Sonntag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rainer Müllauer   
Dienstag, den 02. Juni 2015 um 12:52 Uhr


Ein Video mit allen WSC-Toren im U17-Entscheidungsspiel letzten Sonntag -> LINK
 
WB: U17 macht Traumsaison komplett PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rainer Müllauer   
Sonntag, den 31. Mai 2015 um 21:25 Uhr
WSC-U17 - Meister 2014/2015

Mit einem 9:5-Sieg im alles entscheidenden Match gegen ORF SV holt die U17 den fünften Meistertitel dieser Saison für den Wiener Sport-Club.
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